| "Bilder
der gemalten Gefühle" nennt sie selber ihre Werke. Dem Betrachter
eröffnet sich eine Palette von zarter Seidenmalerei über poetisch-filigrane
Blumenbilder bis zu spontanen und schwungvollen Arbeiten in Öl auf
Leinwand. Gemalt hat Gudrun Großer-Göbel schon in der Kindheit.
"Gegensätzliches hat mich immer belebt und fasziniert", sagte sie.
Dies fand Anfang der achziger Jahre seinen Ausdruck, als sie mit Seidenmalerei
und Designer-Entwürfen von sich reden machte, intensiv in die Malerei
einstieg und sich mit dem Thema "Stahl und Seide" auseinander setzte. Gudrun
Großer-Göbel ist in Norddeutschland aufgewachsen. Ihre Ausbildung
erhielt sie in verschiedenen Düsseldorfer und Worpsweder Ateliers.
Sie hat sich seit Jahren an zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen
beteiligt, darunter im |
"Zoo-Pavillon",
bei der "Kunstmeile Rethelstraße" und auf der "Open-Air-Kunst" im
Zoopark. Ihre Techniken sind Aquarell, Acryl, Öl, Pastell. Als Spezialität
benutzt sie Mischtechniken, insbesondere Spachtel-Pastell und Tusche/Moorlauge,
wobei die Moorlauge auf eine Federzeichnung aufgearbeitet wird und so zu
einer schönen sepiabraunen Farbstimmung führt.
Als
1999 die SPD fast in ganz Nordrhein-Westfalen die Kommunalwahlen verlor,
wechselte Gudrun Großer-Göbel auf den Platz der stellvertretenden
Bezirksvorsteherin. In diesem Jahr ist sie wieder Spitzenkandidatin. Die
kunstsinnige Politikerin, die sich für die Lebensqualität der
Bürger in ihrem Stadtteil einsetzt, hat ihr aktuelles Lieblingsbild
mit dem Titel "Zeit des Aufbruchs" versehen. Das mag Zufall sein - oder
auch Motto. |